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Gartenbeleuchtung

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Ratgeber für eine gelungene Gartenbeleuchtung

Immer wenn es das Wetter zulässt, ist es eine große Freude, die lauen Abende mit Familie und Freunden im Garten zu verbringen. Während am Tage farbenfrohe Blüten, liebevoll gestutzte Hecken und hübsch inszenierte Ensembles mit kleinen Gartenzwergen die Blicke auf sich ziehen, tragen ab Einbruch der Dunkelheit vor allem durchdacht arrangierte Außenleuchten zum stimmigen Gesamtbild eines Gartens bei.

Wie schön, wenn die Terrasse in angenehmes Licht getaucht ist und bestimmte Orte des Gartens – gezielt ausgeleuchtet – in den Mittelpunkt rücken. Zusätzlich bietet eine ausreichende Beleuchtung Ihres Anwesens Schutz vor Stolperfallen. Unser Ratgeber möchte Ihnen hilfreiche Informationen geben, wie Sie Ihren Garten das gesamte Jahr über zum Leuchten bringen.

Inhaltsverzeichnis

1. Dekorative Außenleuchten versus funktionale Gartenbeleuchtung

Die Beleuchtung des Gartens trägt einerseits maßgeblich zu seiner Ästhetik bei, andererseits sorgt sie für ein Plus an Sicherheit:

Ein wirkungsvoll gestalteter Garten macht Lust darauf, freie Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Mit einer dekorativen Gartenbeleuchtung können Sie rund um Ihr Haus atmosphärische Akzente setzen. Lauschige Sitzecken, Skulpturen, Bäume oder schön bepflanzte Blumenbeete lassen sich mit einem geschmackvollen Lichtdesign optisch perfekt als Höhepunkte des Gartens hervorheben.

Auch in praktischer Hinsicht haben Lampen, die gezielt im Außenbereich platziert werden, ihre Berechtigung. Nur wenn alle Gartenwege in der Dunkelheit ausreichend ausgeleuchtet sind, kann möglichen Stürzen oder Verletzungen vorgebeugt werden. Leuchten mit Bewegungsmelder sind hier besonders praktisch, da sie sich automatisch ein- und ausschalten.

2. Diverse Lampentypen für Garten, Haus und Einfahrt

Sowohl der kleine Gehweg durch den Garten als auch die große Einfahrt zum Haus sollten im Dunkeln gut ausgeleuchtet sein. Attraktive Sockel- und Standleuchten, Gartenlaternen, Pollerleuchten, Kugelleuchten, Außenlampen mit Erdspieß und Outdoor-Wandleuchten erhellen den Fußweg, den Eingangsbereich des Hauses und den Garten netz-, solar- oder batteriebetrieben. Solarleuchten laden sich während des Tages auf und schenken am Abend für mehrere Stunden Licht. Die praktischen Lampen kommen ganz ohne Kabel und Steckdose aus und verursachen keine Stromkosten. Erdspießleuchten lassen sich einfach in den Boden stecken und auf Wunsch auch wieder versetzen. Wandleuchten können direkt neben der Eingangstür installiert werden, damit Sie auch bei Nacht das Schlüsselloch auf Anhieb finden.

Leuchtdeko macht Ihren Wohlfühlort noch ansehnlicher. Es gibt sie in unzähligen Ausprägungen. Originelle Laternen und Tischleuchten sorgen auf dem Terrassentisch für stimmungsvolles Licht. Modelle mit Henkel lassen sich auch wirkungsvoll in einem Baum oder am rosenberankten Pflanzbogen platzieren. Fackelleuchten mit tanzender Flamme überzeugen mit einem Kerzenscheineffekt, was für ein romantisches Beisammensein wie geschaffen ist. Einzigartige Hingucker sind leuchtende Gartenhocker, Blumentöpfe, Pendelleuchten und Außenstandleuchten, die einer nostalgischen Straßenlaterne nachempfunden sind. Leuchtobjekte und -figuren haben einen besonders dekorativen Effekt und setzen – mit oder ohne Farbwechsel – stimmungsvolle Akzente am Gartenteich oder im Blumenbeet. Lichterketten sind ausgezeichnete Accessoires, die auf Gartenpartys zur guten Stimmung beitragen.

3. Unterschiedliche Außenlampen ästhetisch miteinander kombinieren

Bei der Gartenbeleuchtung ist es wie in der Mode: Wenn das Ensemble stimmig ist, gelingt jeder Look. Ein überlegter Mix aus funktionaler und dekorativer Außenbeleuchtung ist ideal: Hilfreiche Wegeleuchten sorgen für Trittsicherheit und dekorative Gartenlampen schaffen eine behagliche Atmosphäre.

Aber auch ein gut überlegter Stilmix bringt Atmosphäre in die abendliche Gartenlandschaft. Kombinieren sie die notwendige Wegbeleuchtung mit hübschen Erdspieß- oder Hängeleuchten, die mit geringer Leuchtkraft dezente Akzente setzen. Auch Leuchten in Gestalt von dekorativen Tieren eignen sich als Blickfang an Stellen, die eigentlich keine Aufmerksamkeit genießen. Mit punktueller anstatt großflächiger Ausleuchtung lassen sich kleine Büsche, Hochbeete oder der klassische Gartenzwerg wunderbar in Szene setzen. Farbige Tischleuchten bringen unterdessen Gemütlichkeit auf die Terrasse. Für welches Design und welche Stilrichtung Sie sich letztendlich entscheiden, bleibt ganz Ihnen und Ihrem Geschmack überlassen.

4. Materialien und IP-Schutz

Lampen für außen sollten aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt sein. Robust, unempfindlich gegen Hitze, feuchtigkeitsbeständig und resistent gegen Rost sind die Materialien für den Einsatz im Freien bestens geeignet. UV-beständige Kabel trotzen intensivem Sonnenlicht und wasserdichten Steckverbindungen machen regenreiche Sommer oder kalte Winter nichts aus. Sie wurden für die dauerhafte Verwendung im Freien entwickelt.

Der sogenannte IP-Schutz spielt ebenfalls eine große Rolle. IP steht hierbei für „Ingress Protection“, also dem Schutz gegen Eindringen. Die zweite Ziffer zeigt die Wasserdichtigkeit der Leuchte an und ist bei der Lampeninstallation im Außenbereich besonders wichtig:

  • IP-Schutz 23: sprühwassergeschützt, für Leuchten an der Eingangstür
  • IP-Schutz 44: spritzwassergeschützt, für die Installation von Lampen am Haus
  • IP-Schutz 65: strahlwassergeschützt, für Bodeneinbauleuchten unter einem Vordach
  • IP-Schutz 67: wasserdicht bei zeitweiligem Regen, für Lampen im Freien
  • IP-Schutz 68: absolut wasserdicht, für Lampen unter Wasser (zum Beispiel in einem Teich oder Pool)

5. Was vor dem Kauf einer Gartenleuchte zu beachten ist

Überlegen Sie sich vor dem Kauf Ihrer Gartenbeleuchtung, welche Stellen Sie im Garten, in der Einfahrt, unter dem Carport, an der Fassade oder im Eingangsbereich beleuchten wollen. Jede Lichtquelle hat einen anderen Zweck zu erfüllen. So sollte die Außenbeleuchtung der Einfahrt mehr Licht spenden als die eines Dekorationsobjekts. Eine indirekte Beleuchtung kann unter anderem durch niedrig installierte Strahler erzielt werden, die nach unten auf den Gehweg gerichtet sind. Bei der Anschaffung von Lampen für die Einfahrt oder den Eingangsbereich des Hauses sind integrierte Bewegungsmelder sehr empfehlenswert. Bei Gartenbeleuchtung, die einen Teich, eine Gartenbank oder eine Skulptur erhellt, ist es sinnvoll, auf eine Zeitschaltuhr zu setzen.

6. Verlegung der Kabel und Installation der Leuchten

Die Verlegung der Kabel und die Installation der Beleuchtung sollte im Vorfeld gut geplant werden. Das vereinfacht die praktische Umsetzung. Um Kabel möglichst unsichtbar zu verlegen, gibt es diverse Möglichkeiten. Auf einem Kiesweg können sie in den Boden gedrückt und anschließend mit Kies und Steinen verdeckt werden. In Rasenbereichen empfiehlt es sich, sie unter der Erde zu verlegen.

Stellen Sie vor der Befestigung von Wandlampen sicher, dass keine Stromleitungen im Bereich der Wand verlaufen, wo Sie Ihre Bohrungen durchführen wollen. Hierfür gibt es praktische und handliche Ortungsgeräte, die Ihnen hundertprozentige Sicherheit geben.

Kabellose Lampen für den Außenbereich lassen sich kinderleicht platzieren. Bei solarbetriebener Beleuchtung ist darauf zu achten, einen Platz zu wählen, der am Tage möglichst hell ist. Nur so können sich die praktischen Lampen immer wieder aufladen und später bei Dunkelheit das gewünschte Licht spenden.